Obelink Miami 6 Air auf dem Campingplatz mit Familienausrüstung und Fahrrädern

Obelink Miami 6 Air: Unsere Erfahrungen als Familie

Unsere Obelink Miami 6 Air Erfahrungen möchten wir nach mittlerweile mehr als 12 Wochen Nutzung mit euch teilen. Warum haben wir uns für dieses Zelt entschieden? Was hat sich im Familienalltag bewährt, wie klappt der Auf- und Abbau und was würden wir heute vielleicht anders machen?

Obelink Miami 6 Air Familienzelt aufgebaut auf dem Campingplatz

Unser Zelt

Das Herzstück unserer Campingausrüstung ist unser Obelink Miami 6 Air. Ganz ehrlich: Günstig war das Zelt nicht und wir haben uns vor dem Kauf schon überlegt, ob wir wirklich so viel Geld für ein Zelt ausgeben möchten.

Am Ende hat uns vor allem die Größe überzeugt. Mit Kindern, Hund und jeder Menge Campingzeug kommt schnell einiges zusammen. Uns war deshalb wichtig, dass wir nicht nur genug Platz zum Schlafen haben, sondern uns auch dann noch wohlfühlen können, wenn das Wetter mal nicht mitspielt und man längere Zeit im Zelt verbringen muss. Gerade an solchen Tagen ist man froh über jeden zusätzlichen Meter Platz.

Dazu kam der Eindruck, dass das Miami 6 Air ordentlich verarbeitet und auf eine längere Nutzung ausgelegt ist. Vor dem Kauf haben wir uns natürlich auch die Erfahrungen anderer Camper angesehen. Die vielen guten Bewertungen haben uns schließlich darin bestärkt, lieber etwas mehr Geld auszugeben und uns für dieses Zelt zu entscheiden.

Nach mehreren Campingurlauben können wir sagen: Für uns war es die richtige Entscheidung. Der viele Platz hat sich gerade als Familie immer wieder ausgezahlt und bisher hat uns das Zelt zuverlässig begleitet.

Unser Miami 6 Air ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Wer sich heute für ein ähnliches Modell interessiert, findet bei Obelink mit dem Miami 6 TC Easy Air die aktuelle Variante.

Hinweis: Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalten wir möglicherweise eine kleine Provision. Für euch ändert sich der Preis dadurch nicht.

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Was wir für den Aufbau nutzen

Unsere Pumpe

Zum Zelt gehört bereits eine Handpumpe, mit der sich die Luftschläuche problemlos aufpumpen lassen. Für das Miami 6 Air werden etwa 7–9 PSI benötigt. Wir haben allerdings schnell gemerkt, dass wir es uns beim Aufbau etwas einfacher machen möchten.

Deshalb nutzen wir für unser Luftzelt die OutdoorMaster Cachalot 20PSI. Für unsere Pumpe haben wir damals 81,59 € bezahlt. Sie hat inzwischen mehrere Zeltaufbauten mitgemacht und gehört für uns mittlerweile fest zur Campingausrüstung.

Unsere Pumpe läuft über 12 V. Damit wir beim Aufbau nicht ständig mit dem Auto rangieren oder das Kabel umlegen müssen, haben wir zusätzlich einen passenden Adapter besorgt. Zusammen mit unserer Kabeltrommel können wir die Pumpe dadurch deutlich flexibler einsetzen.

Unser damaliges Modell ist inzwischen nicht mehr erhältlich. Deshalb verlinken wir euch eine aktuell erhältliche Alternative von OutdoorMaster. Diese haben wir selbst allerdings nicht getestet.

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Hammer, Heringe & Co.

Neben der Pumpe gehören für uns auch ein vernünftiger Zelthammer und ein paar praktische Helfer zur Grundausstattung. Heringe und Spannseile waren bei unserem Miami 6 Air bereits dabei. Zusätzlich haben wir uns Schraubheringe gekauft, die uns den Auf- und Abbau erleichtern.

Gerade bei einem großen Zelt finden wir es praktisch, ein paar Ersatzteile und zusätzliches Befestigungsmaterial dabeizuhaben. So müssen wir nicht erst auf dem Campingplatz improvisieren, wenn doch einmal etwas fehlt oder ersetzt werden muss.

Lieferumfang

Bei unserem Miami 6 Air war schon einiges dabei, sodass wir für den ersten Aufbau nicht alles zusätzlich kaufen mussten. Zum Lieferumfang gehörten Heringe, Spannseile, Ersatz-Luftanschlüsse, zwei Kleiderstangen und eine passende Handpumpe. Die Heringe und weiteres Zubehör werden in einem separaten, stabilen Heringssack verstaut.

Boden zusätzlich schützen

Vor dem Aufbau legen wir zunächst eine große wasserdichte Gewebeplane aus. Unsere Plane ist etwas größer als die Grundfläche des Zeltes. Sie schützt den Zeltboden vor Schmutz, Feuchtigkeit und dem direkten Kontakt mit dem Untergrund.

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Aufbau des Miami 6 Air

Wer sich den Aufbau einmal komplett ansehen möchte, findet bei Obelink ein YouTube-Video, in dem der Aufbau des Miami 6 Air Schritt für Schritt gezeigt wird.

Aufbauvideo zum Obelink Miami 6 Air auf YouTube ansehen

Schlafkabinen & Belüftung

Der Schlafbereich unseres Miami 6 Air ist in drei Bereiche mit jeweils etwa 140 cm Breite aufgeteilt. Aktuell nutzen wir allerdings nur zwei davon tatsächlich zum Schlafen. Den dritten Schlafbereich haben wir kurzerhand zu unserem kleinen Ankleidezimmer gemacht. Gerade mit Kindern finden wir es praktisch, einen separaten Bereich für Kleidung und zum Umziehen zu haben.

Im hinteren Kopfbereich befinden sich praktische Taschen, in denen wir zum Beispiel Handys, Wecker oder andere Kleinigkeiten verstauen können. Auch vor dem Eingang zum Schlafbereich gibt es zusätzliche Staumöglichkeiten.

Im Hauptzelt gibt es eine große Türöffnung, Kunststofffenster sowie Öffnungen mit Mückengitter. Für zusätzliche Frischluft sorgen Belüftungsöffnungen im unteren hinteren Bereich. Bei schönem Wetter lässt sich das Hauptzelt dadurch schön weit öffnen und gut durchlüften.

Bei unserem Miami 6 Air hatten wir bislang auch bei wechselhaftem Wetter kaum Probleme mit Kondenswasser. Wir achten dabei darauf, die vorhandenen Belüftungsmöglichkeiten zu nutzen. Auch bei schlechtem Wetter ist unser Zelt bisher innen trocken geblieben.

Obelink Miami 6 Air von hinten mit Schlafkabinen und Belüftungsöffnungen auf dem Campingplatz

Vorzelt

Das Vorzelt wird mit zwei Klickverschlüssen und einem Reißverschluss mit dem Hauptzelt verbunden. Für den Boden gehört eine passende Gewebeplane zum Lieferumfang.

Besonders praktisch finden wir das große Moskitonetz. So können wir abends gemütlich im Vorzelt sitzen, viel Luft hereinlassen und sind trotzdem vor Mücken und anderen Insekten geschützt.

Die Seiten des Vorzelts lassen sich komplett öffnen. Bei schönem Wetter bleibt dadurch praktisch nur noch das Dach stehen, sodass der Bereich sehr offen ist und trotzdem etwas Schutz vor Sonne und Wetter bietet.

Praktisch finden wir außerdem, dass das Hauptzelt einen zusätzlichen Ausgang nach draußen hat. Dazu kommt eine Kabeldurchführung, durch die wir Strom ins Zelt legen können, ohne dafür einen Eingang offen lassen zu müssen.

Abbau, Reinigung & Verstauen

Hauptzelt und Vorzelt werden bei uns getrennt voneinander verpackt. Das Hauptzelt kommt in einen großen und entsprechend schweren Packsack, das Vorzelt in einen kleineren. Wenn alles ordentlich gefaltet ist, finden im kleineren Sack auch das Moskitonetz und der Heringssack ihren Platz.

Beim Abbau entfernen wir zunächst die Heringe und lassen anschließend die Luft aus den Luftschläuchen. Gerade beim Hauptzelt nehmen wir uns beim Zusammenlegen lieber etwas mehr Zeit, denn am Ende muss das große Stoffpaket natürlich wieder in den Packsack passen.

Dabei hilft uns ein einfacher Trick: Wir legen den leeren Packsack vor das ausgebreitete Zelt und nutzen ihn als Orientierung für die Breite. Anschließend falten wir das Zelt Stück für Stück von den Seiten zusammen. Dabei reinigen wir den Zeltboden nach und nach, bis ein kompaktes Paket entsteht, das wieder in den Sack passt.

Beim Vorzelt ist das Ganze deutlich unkomplizierter. Durch die geringere Größe lässt es sich einfacher zusammenlegen und im kleineren Packsack verstauen.

Besonders wichtig ist für uns, dass Hauptzelt und Vorzelt möglichst sauber und vollständig trocken eingepackt werden. Feuchtigkeit möchten wir nicht über längere Zeit mit einlagern, da dadurch Stockflecken oder Schimmel entstehen können.

Pflege & Imprägnierung

Damit wir möglichst lange etwas von unserem Zelt haben, achten wir besonders darauf, es sauber und vollständig trocken einzupacken. Leichte Verschmutzungen entfernen wir möglichst schon während des Campings oder spätestens beim Abbau.

Auch Obelink empfiehlt, Verschmutzungen zunächst mit einer weichen Bürste oder einem Tuch und sauberem Wasser zu entfernen. Das Zelt sollte vollständig trocken eingelagert werden, da Feuchtigkeit die Entstehung von Stockflecken und Schimmel begünstigen kann.

Bei stärkeren Verschmutzungen gibt es spezielle Zeltreiniger. Nach einer gründlicheren Reinigung kann außerdem eine erneute Imprägnierung sinnvoll sein. Obelink nennt als Richtwert für eine regelmäßige Imprägnierung etwa acht Nutzungswochen.

Unsere Erfahrung sieht bisher etwas anders aus: Unser Miami 6 Air war inzwischen insgesamt mehr als 12 Wochen im Einsatz. Bisher war weder eine gründliche Reinigung mit Zeltreiniger noch eine erneute Imprägnierung notwendig. Das Zelt ist nach wie vor dicht.

Den passenden Zeltstoffreiniger und die Imprägnierung haben wir vorsorglich bereits gekauft, bisher aber noch nicht benutzt. Deshalb können wir zu ihrer Anwendung und Wirkung aus eigener Erfahrung noch nichts sagen. Sobald die erste gründliche Reinigung oder Nachimprägnierung notwendig wird, werden wir unsere Erfahrungen hier ergänzen.

Die ausführlichen Pflegehinweise von Obelink findet ihr hier:
Pflegehinweise für Zelte und Vorzelte von Obelink (PDF)

Unser Fazit

Nach inzwischen mehr als 12 Wochen Nutzung können wir sagen: Die Entscheidung für das Miami 6 Air war für uns trotz des damals recht hohen Preises die richtige.

Vor allem der viele Platz hat sich als Familie immer wieder bewährt. Gerade an Tagen, an denen das Wetter nicht mitspielt, sind wir froh darüber, uns auch mit Kindern und Timber im Zelt nicht eingeengt zu fühlen. Dass wir einen der drei Schlafbereiche inzwischen sogar als kleines Ankleidezimmer nutzen, zeigt ganz gut, wie viel Platz uns das Zelt bietet.

Auch mit der Qualität sind wir bisher zufrieden. Das Zelt hat unterschiedlichstes Wetter mitgemacht, ist weiterhin dicht und auch eine Nachimprägnierung war bei uns bislang nicht notwendig.

Natürlich hat ein Zelt dieser Größe auch seine Nachteile. Aufbau und besonders Abbau, Reinigung und ordentliches Verstauen brauchen Zeit. Das Hauptzelt ist zusammengepackt groß und schwer und gerade beim Zusammenlegen muss man etwas sorgfältiger arbeiten, wenn am Ende alles wieder in den Packsack passen soll.

Trotzdem würden wir uns aus heutiger Sicht wieder für ein großes Luftzelt entscheiden. Das Miami 6 Air hat uns auf vielen Campingurlauben begleitet und für unsere Zeit als Zeltcamper sehr gut funktioniert.

Für die Zukunft denken wir zwar über den Wechsel auf einen Wohnwagen nach. Das liegt aber nicht daran, dass wir mit unserem Miami unzufrieden sind. Unsere Art zu campen verändert sich einfach und irgendwann darf es für uns beim Auf- und Abbau auch etwas bequemer werden.

Bis dahin wird das Miami 6 Air uns aber weiterhin begleiten.

Mehr über unsere Campingurlaube, Ausrüstung und Erfahrungen findet ihr auch in unserem Bereich Camping und Co.